Studierendenprojekte
Virtual Reality - Schnäppchenjagd:
Unsere Vision war, dass wir gerne mehr über den alltäglichen Fleischkonsum aufklären wollen. Wir wollten die kognitive Dissonanz - der psychische Konflikt zwischen dem Wunsch, Tiere nicht zu verletzen, und dem widersprüchlichen Verzehr von Fleisch - zwischen dem Fleischprodukt und dem lebenden Tier auflösen. Wir setzen genau an dieser kognitiven Dissonanz an: In einem immersiven VR-Erlebnis tauchen Nutzer:innen in einen detailgetreu modellierten Supermarkt ein. Der gewohnte Griff ins Kühlregal wird hier zur besonderen Erfahrung. Anstatt das Produkt nur in den Einkaufswagen zu legen, kann man es auf ein virtuelles Podium platzieren und erlebt unmittelbar, welches lebendige Tier hinter der Fleischware steckt – und zwar in der jeweiligen Haltungsform, die das Label verspricht. Anschließend können die Produkte in einen Einkaufswagen gelegt werden. Beim Ankommen an der Kasse zeigt eine Hochrechnung, welche Menge an Fleisch man mit diesem Konsumverhalten pro Jahr verzehren und wie viel CO₂ man damit ausstoßen würde.
Mehr Infos hier: https://www.inf.uni-hamburg.de/en/inst/ab/hci/projects/mci-praktikum-2025.html
Virtual Reality - Sauberwald:
Flüsse sind einzigartige Ökosysteme der Natur: Sie bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen einen wertvollen Lebensraum und dienen dem Menschen unter anderem als Erholungs- und Rückzugsort. Doch Gewässerverschmutzung gefährdet diese Lebensräume und reduziert die Biodiversität. Im Rahmen des HCI-Praktikums 2025 haben wir eine spielerische VR-Anwendung entwickelt, die Nutzer:innen dazu einlädt, einen Fluss zu reinigen und Müll korrekt zu trennen. In der VR-Umgebung betreten die Spieler:innen einen Wald und werden von einem einheimischen Vogel auf die Verschmutzung eines nahegelegenen Flusses aufmerksam gemacht. Auf einer Brücke können die Spieler:innen mithilfe eines Keschers die Müllteile aus dem Wasser fischen und in farbcodierte Mülleimer sortieren. Durch das Einsammeln und korrekte Trennen der Müllteile wird der Fluss und das Ufer nach und nach sauberer. Haben die Spieler:innen den Fluss vollständig gereinigt, kehrt die Tierwelt zurück, um sich für den wiederhergestellten Lebensraum zu bedanken.
Mehr Infos hier: https://www.inf.uni-hamburg.de/en/inst/ab/hci/projects/mci-praktikum-2025.html
Virtual Reality - Mikroplastik im Ozean
Jährlich gelangen bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik in die Weltmeere. Inzwischen haben sich dort bereits zwischen 75 und 199 Millionen Tonnen angesammelt – rund 92 % davon in Form von Mikroplastik. Aufgrund ihrer geringen Größe werden diese Partikel leicht von Fischen mit dem Wasser oder ihrer Nahrung aufgenommen und reichern sich so im Körper der Tiere an. Um dies zu verdeutlichen, haben wir ein VR Spiel entwickelt, in dem man sich in einem virtuellenn Ozean mit Fischen befindet. Ergreift man im Spiel einen Fisch und schüttelt diesen , fallen sichtbar Plastikpartikel aus dem Fisch bis nach einiger Zeit eine ganze Plastik Flasche heraus fällt und die Fische ihre Farbe von einem kränklichen matt gelb zu einem gesund glänzenden Blau ändern. Die Flasche lässt sich einsammeln, sodass das Meer sauberer zurückgelassen wird und ein direktes Feedback auf die Handlungen erfolgt.
Mehr Infos hier:
Virtual Reality - Geschlechterungleichheit am Arbeitsplatz
Im Rahmen unseres Praktikums entwickelten wir ein VR-Spiel zu einem der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Wir entschieden uns dabei für das fünfte Ziel, Geschlechtergerechtigkeit. Unsere Idee war es, ein interaktives Szenario am Arbeitsplatz zu gestalten, sodass die spielende Person die gegebene Situation einmal aus männlich gelesener und einmal aus weiblich gelesener Perspektive erleben kann. Durch verschiedene Interaktionen wird auf Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht, unter anderem durch eine obligatorische Storyline, aber auch durch wichtige und interessante Fakten rund um das Thema Geschlechterungleichheit.
Mehr Infos hier: https://www.inf.uni-hamburg.de/en/inst/ab/hci/projects/mci-praktikum-2025.html
Virtual Reality - Escape into Sustainability
Wir haben uns ein Virtual-Reality-Escape-Game überlegt, das auf interaktive und immersive Weise versucht, Wissen über Nachhaltigkeit zu vermitteln und spielerisch zum Reflektieren über den eigenen Alltag anzuregen. Durch die Kombination von Rätseln, Storytelling und VRTechnologie haben wir eine Lernumgebung geschaffen, die Engagement, kritisches Denken und Bewusstsein für nachhaltiges Handeln fördert. In dem Escape-Game starten die Spielenden in einem Haus, entdecken einen Hinweis auf eine Zeitreise-Möglichkeit und lösen drei interaktive Rätsel, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren: Energiegewinnung durch Solartechnik, Vermehrung heimischer Pflanzen, Mülltrennung
Nach jedem erfolgreichen Abschließen eines Rätsels erhalten die Spielenden ein Schild mit dem UN-Nachhaltigkeitsziel der Aufgabe. Mit Abschluss aller Aufgaben können die Spielenden „in die Gegenwart zurückkehren“ und erleben so, wie nachhaltige Entscheidungen eine bessere Zukunft ermöglichen und erhalten Vorschläge, wie sie selbst ihren Alltag nachhaltiger Gestalten können.
Mehr Infos hier: https://www.inf.uni-hamburg.de/en/inst/ab/hci/projects/mci-praktikum-2025.html
Virtual Reality - Tiny Forest
Müll stellt ein zentrales Problem für unsere Umwelt dar, denn allein im Jahr 2023 produzierten wir auf der Erde 2,3 Mrd. Tonnen Abfall. In unserer Anwendung „Tiny Forest“ werden Nutzer*innen geschrumpft und erhalten die Aufgabe, Müll aus einem Garten aufzusammeln. Das Spiel sensibilisiert einerseits dafür, dass auch kleine Müllteile ein Problem für Flora und Fauna darstellen. Es zeigt andererseits auch auf, dass eine große Verbesserung erzielt werden kann, wenn jeder Mensch nur einen kleinen Beitrag leistet. Nutzer*innen bekommen durch die Anwendung die Möglichkeit, Natur und Garten aus einer völlig neuen Perspektive zu entdecken, die zur Exploration einlädt. Nutzer*innen bekommen nach Ablauf des Spiels Aufschluss darüber, wieviel Tonnen Müll gesammelt werden könnten, wenn alle Einwohner Hamburgs dieselbe Menge aufheben würden. Um die Auswirkungen ihres Handelns zu visualisieren, wird ein exemplarischer Müllberg in der passenden Größe aufgestellt. Durch die Anwendung lernen Nutzer*innen also, dass auch kleine Taten eine große Wirkung erzielen können, wenn alle Menschen sich beteiligen. Das motiviert sie zusätzlich, ihr Verhalten im Alltag zu verändern.
Mehr Infos hier: https://www.inf.uni-hamburg.de/en/inst/ab/hci/projects/mci-praktikum-2025.html